AGB

Aristos Druckzentrum GmbH - AGBs

  

1. ANGEBOTE
Die im Angebot genannten Preise gelten unter dem Vorbehalt, dass die der Kalkulation zugrundeliegenden Daten unverändert bleiben. Es handelt sich um Tagespreise, die der jeweiligen Preissituation zum Produktionszeitpunkt angepasst werden können. Irrtum vorbehalten.

2. AUFTRAG
Eine schriftliche Auftragsbestätigung ist gleichzeitig verbindlicher Liefervertrag. Werden Aufträge gegenüber dem Angebot erweitert, werden Abweichungen gesondert in Rechnung gestellt. Mündliche und telefonische Änderungswünsche sind nur dann verbindlich, wenn sie schriftlich bestätigt sind. Eine Erhöhung maßgeblicher Einzelkosten (Filme, Platten, Datenträger, Papier etc.) sowie einer Erhöhung der Personalkosten auf Grund kollektivvertraglicher Vereinbarungen oder gesetzlicher Vorschrift nach Abgabe des Preises, aber vor Verrechnung der Lieferung, berechtigen den Auftragnehmern, auch ohne vorherige Anzeige der Überschreitung des Kostenvoranschlages, die daraus resultierenden Preiserhöhungen in Rechnung zu stellen. Nachträglich durch den Auftraggeber veranlasste Änderungen (z.B. auch im Rahmen der Autorkorrekturen) einschließlich des dadurch entstehenden Maschinenstillstandes, werden dem Auftraggeber in Rechnung gestellt. Als nachträgliche Änderungen gelten auch Wiederholungen von Probeandrucken, die vom Auftraggeber wegen geringfügiger Abweichung von der Vorlage verlangt werden. Überschreitungen des Angebotes, die durch Änderungen des Auftraggebers bewirkt werden, gelten als vom Auftraggeber auch ohne Benachrichtigung durch den Auftragnehmer genehmigt. Entwurfs- und Andruckkosten sowie Kosten für Reinzeichnungen werden grundsätzlich gesondert in Rechnung gestellt und sind nicht in den Lieferpreisen enthalten. Das gleiche gilt für alles über den üblichen Rahmen hinausgehenden Sonderwünschen wie z.B. Anfertigung von Mustern. Auf Wunsch des Auftraggebers angefertigte Muster und Entwürfe bleiben in jedem Fall Eigentum des Auftragnehmers und werden gesondert berechnet, auch wenn der Auftrag nicht zur Ausführung gelangt. Der Auftraggeber trägt die Kosten für von ihm veranlasste Datenübertragungen z.B. per ISDN. Für Übertragungsfehler wird vom Auftragnehmer keine Haftung oder Gewährleistung übernommen.

3. LIEFERART
Wenn nicht anders vereinbart, gilt die Abgabe ab Werk Hall. Ist Lieferung "frei Haus" vereinbart, erfolgt der Transport auf Kosten des Auftragnehmers, jedoch nach dessen Wahl. Wenn Teil- oder Vorauslieferungen im Nachhinein gewünscht werden, so hat der Auftraggeber das Recht, Mehrkosten für Verpackung und Transport zusätzlich zu verrechnen. Die Ware wird unversichert versandt, sofern keine andere schriftliche Vereinbarung besteht. Mehr- oder Minderlieferungen bis zu 10% der bestellten Ware sind gegen Verrechnung des Fortdruckpreises anzuerkennen.

4. LIEFERZEIT
Diese beginnt bei Auftragserteilung bzw. sobald dem Auftragnehmer alles Arbeitsunterlagen klar und eindeutig zur Verfügung stehen. Vereinbarte Lieferzeiten sind grundsätzlich nur circa -Termine, sofern sie nicht ausdrücklich als Fixtermin schriftlich zugesagt wurden. Kommt der Auftraggeber jedoch seiner Mitwirkungspflicht nicht nach (z.B. Lieferung mangelfreier Daten, Lieferung der Filme, Autorkorrekturen) bzw. hält er die vereinbarten Termine nicht ein, so haftet der Auftragnehmer nicht für die Einhaltung des vereinbarten Liefertermins. Dies gilt auch im Falle nachträglicher Auftragsänderungen durch den Auftraggeber. Darüber hinaus hat der Auftragnehmer einen Anspruch auf Ersatz der ihm derart entstehenden Kosten. Für die Dauer der Prüfung von übersandten Bürstenabzügen wird der Lauf der Lieferzeit unterbrochen. Bei Lieferverzug kann der Auftraggeber erst nach Stellung einer angemessenen Nachfrist Schadenersatz wegen Verspätung begehren. Die Nachfrist muss der Art und dem Umfang des Auftrages angemessen sein. Im Falle höherer Gewalt oder sonstiger unvorhersehbarer außergewöhnlicher Umstände (behördliche Eingriffe, Energieversorgungsschwierigkeiten, eingeschränkte Transportmöglichkeiten) verlängert sich die Lieferzeit in angemessenem Umfang, wenn der Auftragnehmer an der rechtzeitigen Erfüllung seiner Verpflichtung behindert ist.

5. SATZ-UND DRUCKFEHLER/KORREKTUREN
Satzfehler werden kostenfrei berichtigt, wenn sie vom Auftragnehmer verschuldet sind. Änderungen gegenüber der Druckvorlage werden dem Auftraggeber nach der aufgewendeten Arbeitszeit verrechnet. Telefonisch, per Fax per E-Mail angeordnete Änderungen werden vom Auftragnehmer ohne Haftung für die Richtigkeit durchgeführt. Via E-Mail verlangte Änderungen sind vom Auftraggeber auf geeignete Weise (telefonisch) vorher anzukündigen. Dies gilt insbesondere für nachträgliche Änderungen bereits unterschriebener Korrekturabzüge. Der Auftragnehmer ist berechtigt, für die Durchführung der Korrektur durch den Auftraggeber eine angemessene Frist zu setzen, nach deren Ablauf der Korrekturabzug automatisch als genehmigt gilt. Wird von der Vorlage eines Korrekturabzuges Abstand genommen, so haftet der Auftragnehmer für von ihm verschuldete Unrichtigkeiten der Druckausführung.

6. FARBABWEICHUNGEN
Die vom Auftraggeber vorgelegte Farbunterlage ist für die Reproduktion maßgeblich. Geringfügige Farbabweichungen zwischen beigestellter Arbeitsunterlage, Proof bzw. Originaldruck und Auflagendruck sind bedingt durch unterschiedliche Fertigungsverfahren drucktechnisch unvermeidbar und können nicht reklamiert werden.

7. FREMDSPRACHENTEXTE
Wir haften nicht für die Richtigkeit der Übersetzung, wenn diese von einem autorisierten Übersetzer durchgeführt wird.

8. BEANSTANDUNGSGEWÄHRLEISTUNG
Der Auftraggeber hat die Vertragsmäßigkeit der gelieferten Ware sowie der zur Korrektur übersandten Vor- und Zwischenerzeugnisse in jedem Fall zu prüfen. Die Gefahr etwaiger Fehler geht mit der Druckfreierklärung auf den Auftraggeber über, soweit es sich nicht um Fehler handelt die erst im anschließenden Fertigungsvorgang entstanden sind. Beanstandungen wegen offensichtlicher Mängel sind unmittelbar nach Ablieferung dem Auftragnehmer anzuzeigen. Geringfügige Mängel, die die Verwendung der Ware zumutbar machen, wird in Preisnachlässen abgegolten. Ein kompletter Neudruck ist für den Auftragnehmer nicht verpflichtend, wenn die Nutzung nicht eingeschränkt ist. Handelsübliche oder geringe, technisch nicht vermeidbare Abweichungen in Qualität, Struktur und Aufmachung dürfen nicht beanstandet werden.

9. BEIGESTELLTE DATEN
Bei Druckaufträgen nach Filmen oder Daten, die vom Auftraggeber direkt oder indirekt beigestellt werden, haften wir nicht für die Richtigkeit und Qualität dieser Filme und Daten. Es besteht keine Prüfpflicht bezüglich der vom Auftraggeber angelieferten Filme, Daten (z.B. ISDN) und Druckvorrichtungen wie beigestellten Satz, Disketten etc. Insbesondere wir die Richtigkeit von Daten nicht mehr vom Auftragnehmer überprüft. Es besteht auch keinerlei Haftung des Auftragnehmers für Fehler in und mit derartigen vom Auftraggeber direkt oder indirekt beigestellten Druckvorrichtungen sowie für Fehler beim Endprodukt, die auf mangelhaft gelieferte Daten zurückzuführen sind. Sollte eine Überprüfung durch den Auftraggeber gefordert werden, so wird diese sowie eine etwaige Bearbeitung separat verrechnet. Wird uns ein Andruck übergeben, so ist dieser für Text und Farbgebung verbindlich, vorausgesetzt dass der Andruck auf Originalpapier und ausschussrichtig zur Verfügung gestellt wird.

10. "GUT ZUM DRUCK"
Wird vom Auftraggeber (oder dessen Bevollmächtigtem) für eine Druckvorlage durch Unterschrift das "Gut zum Druck" erteilt, gilt die Vorlage als genehmigt. Wir haften nicht für Fehler, die übersehen wurden.

11. ZAHLUNGSBEDINGUNGEN
Bei Bezahlung innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsdatum 2% Skonto, bei Bezahlung innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug. Bei Überschreitung des Zahlungszieles verrechnen wir 12% Verzugszinsen p.a. sowie die Spesen für zusätzlichen Arbeitsaufwand sowie die Rechtsverfolgungskosten einer außergerichtlichen Eintreibung. Eingehende Zahlungen werden unabhängig von ihrer Widmung des ältesten fälligen Betrages verwendet. Bei Wechselzahlungen gehen die Diskontspesen zu Lasten des Akzeptanten. Im Falle einer wesentlichen Verschlechterung der Vermögensverhältnisse sowie im Falle des Zahlungsverzuges sind die Auftragnehmer berechtigt, alle offenen Rechnung fällig zu stellen, sowie jede weitere Tätigkeit an laufenden Objekten einzustellen.

12. EIGENTUMSVORBEHALT
Alle gelieferten Waren bleiben bis zur völligen Bezahlung aller offenen Rechnungen inkl. aller Nebengebühren unser Eigentum.

13. ERFÜLLUNGSORT UND GERICHTSSTAND
Erfüllungsort für die Lieferung und Zahlung ist die Betriebsniederlassung des Auftragnehmers in Hall/Tirol. Für alle Streitigkeiten aus diesem Rechtsgeschäft ist Gerichtsstand Innsbruck vereinbart und die Anwendung des Österreichischen Rechts.

14. URHEBERRECHT
Der Auftragnehmer behält sich das Urheberrecht und das Recht auf Vervielfältigung an eigenen Entwürfen ausdrücklich vor und übernimmt keinerlei Haftung für die Wahrung von Urheberrechten an den vom Auftraggeber beigestellten Unterlagen.

15. DRUCKBEHELFE
Die vom Auftragnehmer zur Herstellung eingesetzten Betriebsgegentände und Arbeitsbehelfe wie Schriftsätze, Datenträger, Druckplatten, Filme, Stanzen und andere Produktionsbehelfe, sowie die bearbeiteten Daten bleiben das unveräußerliche Eigentum des Auftragnehmers und werden nicht ausgeliefert, auch wenn der Auftraggeber für diese Arbeiten Wertersatz geleistet hat. Auch eine Ausfolgung zur Nutzung erfolgt nicht. Dies gilt auch für Daten, die zum Auftragszwecke von einem anderen Unternehmer erstellt wurden.

16. AUFTRAGSUNERLAGEN
Für Manuskripte, Entwürfe, Dias, Filme, Datenträger etc. haftet der Auftragnehmer bis max. 4 Wochen nach Erledigung des Auftrages. Darüber hinaus besteht keine wie immer geartete Haftung. Für Beschädigungen haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

17. LAGERUNG VON DRUCKERZEUGNISSEN/ARCHIVIERUNG VON DATEN
Für den Auftragnehmer besteht keine Verpflichtung Druckerzeugnisse, Arbeitsbehelfe, Zwischenerzeugnisse und Druckvorrichtungen nach Durchführung des Auftrages zu lagern. Wenn eine vorübergehende Einlagerung ausdrücklich vereinbart ist, so haftet dieser für Schaden nur dann, wenn Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit gegeben sind.

18. RÜCKBEHALTUNGSRECHT
Dem Auftragnehmer steht an vom Auftraggeber angelieferten Vorlagen, Filmen, Repros, Datenträgern und sonstigen Gegenständen ein Zurückbehaltungsrecht gem. § 369 HGB bis zur vollständigen Erfüllung aller fälligen Forderungen aus der Geschäftsverbindung zu.

19. MÄNGELRÜGE UND GEWÄHRLEISTUNGSANSPRÜCHE
Der Auftraggeber hat die Vertragmäßigkeit der gelieferten Ware sowie der zur Korrektur übersandten Vor- und Zwischenerzeugnisse in jedem Fall zu prüfen. Die Gefahr etwaiger Fehler geht mit der unterfertigten Erklärung "Gut zum Druck" auf den Auftraggeber über, sofern es sich nicht um Fehler handelt, die erst im anschließenden Fertigungsvorgang entstanden sind oder erkannt werden konnten. Beanstandungen wegen offensichtlicher Mängel sind unverzüglich nach Ablieferung anzuzeigen. Versteckte Mängel müssen unverzüglich nach Entdecken, spätesten jedoch innerhalb von 3 Monaten, beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Bei berechtigter Beanstandung ist der Auftragnehmer nach seiner Wahl unter Ausschluss anderer Ansprüche zur Nachbesserung verpflichtet.

Ihr Weg zu uns

Aristos